© MARTIN PATZELT (MDB)

Neuigkeiten

30.01.2017, 14:14 Uhr

Endlich Einigung beim Unterhaltsvorschuss

 

Bund und Länder haben sich endlich über die Finanzierung des Unterhaltsvorschusses geeinigt. So beteiligen sich der Bund künftig mit 40 Prozent und die Bundesländer mit 60 Prozent an den Kosten. Damit steht der Ausweitung des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG) und somit einer spürbaren Verbesserung der Alleinerziehenden nichts mehr im Wege.

Seit zwei Jahren hat sich die CDU/CSU-Fraktion für dieses wichtige Thema eingesetzt. Nach langen und mühsamen Verhandlungen bin wirklich froh darüber, dass die notwendige Verbesserung für Alleinerziehende ab dem 1. Juli 2017 endlich umgesetzt wird. 


Im neuen Unterhaltsvorschussgesetz wird die derzeitige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten aufgeboben und die Höchstaltersgrenze von derzeit 12 Jahren auf das vollendete 18. Lebensjahr heraufgesetzt. Von der Reform werden ca. 121.000 Kinder zusätzlich profitieren. Insgesamt können dann rund 560.000 Kinder Leistungen nach dem UVG beziehen. 
 
Durch die Reform steigen die Ausgaben für den Unterhaltsvorschuss um jährlich 350 Millionen Euro. Demgegenüber stehen Einsparungen beim SGB II von fast 250 Millionen Euro. Rund 80 Millionen davon entfallen auf die Kommunen.
 

© MARTIN PATZELT (MDB) | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ