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28.02.2017, 14:57 Uhr

Engagement für Flüchtlinge ist ungebrochen

 

Das Engagement für Flüchtlinge hierzulande ist ungebrochen. Rund 47 Prozent aller Bundesbürger über 10 Jahre haben sich im vergangenen Jahr für Flüchtlinge engagiert. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Marktforschungsinstitutes GfK. 44 Prozent dieser rund 32 Millionen Menschen haben Sachspenden geleistet. Sieben Prozent haben ihre Freizeit investiert. Es ist überaus erfreulich, dass sich trotz so mancher Negativ-Schlagzeile und vor allem trotz der unverantwortlichen Stimmungsmache einer Minderheit Menschen finden, die sich für ihre Mitmenschen engagieren. 
 
Zu diesem erfreulichen Ergebnis passt die Meldung, dass die Deutschen 2016 rund 5,3 Milliarden Euro gespendet haben. Das ist das zweitbeste Ergebnis der letzten zehn Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr, das durch die Erdbeben in Nepal und die große Flüchtlingswanderung geprägt war, ist ein Minus von 4,9 Prozent zu verzeichnen. Rund 22,1 Millionen Menschen haben im letzten Jahr an gemeinnützige Organisationen oder Kirchen gespendet. Im Dezember hatte das Spendenvolumen mit 1,2 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau erreicht. Für dieses deutliche Plus von 15 Prozent sorgte vor allem die Gruppe der über 70-Jährigen, die sich besonders spendenfreudig zeigten. 
 

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