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24.03.2018, 10:29 Uhr

Flüchtlinge in Arbeit bringen

 

Martin Patzelt, die Leiterin des Sozialdezernats Angelika Zarling und Landrat Rolf Lindemann (von links)
Zum zweiten Mal habe ich am 23.3.2018 in Zusammenhang mit meinem Vorhaben, Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge zu finden, ein Jobcenter besucht. In Beeskow wurde deutlich, dass die aktuell verfügbaren Formate der Arbeitsvermittlung für Flüchtlinge meist nicht geeignet sind. Einmal mehr wurde mir bestätigt, dass fehlende Vorbildung ein großes Hindernis für die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt darstellt. Aber auch bürokratische Hindernisse wie das Ausfüllen zehnseitiger Formulare müssen abgebaut werden. Hier müssen wir ansetzen und mehr individuelle Lösungen finden. Bei meinem Besuch in Beeskow gaben mir Landrat Rolf Lindemann (Landkreis Oder Spree) und die Leiterin des Sozialdezernats, Angelika Zarling, Recht, dass wir schnelle Fortschritte bei der Integration brauchen. Sonst könnte die Lage schnell einmal kippen. Denn bei den meisten Flüchtlingen handelt es sich um junge Männer, die keine Arbeit, keine Frauen und keine Perspektive haben. Ein zusätzliches Warnzeichen ist für mich der Hinweis, dass sich ehrenamtliche Helfer mehr und mehr aus der Flüchtlingshilfe zurückziehen.
 

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