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12.11.2019, 10:37 Uhr

30 Jahre Umbruch in Ostdeutschland

 

Martin Patzelt, Prof. Dr. Timm Beifeld, Prof. Dr. Detlef Pollack (von links)
Zusammen mit Prof. Dr. Detlef Pollack, Uni Münster (rechts), diskutierte ich am 5. November 2019 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) über die Zeit des Umbruchs 1989. Nach 30 Jahren der friedlichen Revolution stellten wir fest, dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen im Osten mit ihrer materiellen Situation zufrieden ist, gleichzeitig aber mehr oder weniger die politische und gesellschaftliche Situation beklagt. Im Podium war man sich weitgehend einig darüber, dass Identitätsbrüche und als Demütigung erfahrene Abwertung des in der DDR gelebten Lebens dafür ursächlich sind. Symbolpolitik ist schwierig und unzureichend. Vermehrtes politisches und freiwilliges Engagement verhelfen zu vermehrter Teilhabe und Selbstwerterfahrung. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Timm Beifeld von der Universität Viadrina
 
 

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