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07.05.2020, 14:41 Uhr

Der 8. Mai ist ein Tag der Befreiung

 

Der Tag, an dem vor 75 Jahren die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland beendet wurde, ist ein Tag der Befreiung, und das ganz unabhängig davon, welche Kriegsfolgen noch ausstanden und welche Formen der Diktatur im Osten folgen sollten. Als Vergleich soll der Tag des Sturms auf die Bastille am 14. Juli 1789 dienen. Dieser Tag ist ein unzweifelhafter französischer Nationalfeiertag. Trotz des Terrors der Jakobiner, trotz des Rückfalls ins Kaisertum, trotz wiederholter Bourbonenherrschaft. Denn an diesem Tag wurde ein Herrschaftssystem angegriffen, welches weder in Frankreich noch in Europa in der Lage war, Werte wie Freiheit und Gleichheit und Würde für alle Menschen zu schützen.
 
Die Herrschaft der Nationalsozialisten ist eine der menschenfeindlichsten Herrschaftsformen der Geschichte und sie hat das demokratie-immunschwache Deutschland 1933 wie ein Virus erwischt. Durch Lügen und falsche Beschuldigungen, Hetze gegen Juden, Kommunisten und Intellektuelle, Pogrome und Einschüchterungen sowie falsche Versprechen und Anstachelungen – wie man sie heute wieder hört – an die Macht gekommen, hat sie ein gespenstisches totalitäres System errichtet, welches auf Angst, Gewalt, Denunziation und Repression aufbaut. Jegliche Freiheitsrechte und Individualitäten wurden unterbunden und verfolgt. Folter, Arbeitslager und Vernichtung von Menschenleben waren für die Nazis etwas ganz Normales. Allein die Befreiung von solch einem System würde einen Feiertag mehr als rechtfertigen.
 
Der 8. Mai 1945 hat den schlimmsten Albtraum beendet, den Deutschland je hatte. 
 

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