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19.11.2020, 13:54 Uhr

Patenschaft für philippinische Ordensschwester

 

Um die mutige philippinische katholische Ordensschwestern Mary John Mananzan zu unterstützen, habe ich im Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestages „Parlamentarier schützen Parlamentarier (PsP)“ die Patenschaft für sie übernommen. Als Mitglied des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages bin ich Berichterstatter für die Menschenrechte in Süd-Ostasien. Ich habe bereits vor Jahren die Philippinen bereist und weiß um das berüchtigte System unter Duterte. Ich habe in diesem Jahr bereits die Patenschaft für einen verfolgten Geistlichen übernommen.

 Schwester Mary John Mananzan, OSB, Angehörige des Ordens der Missions-Benediktinerinnen von Tutzing, lebt auf den Philippinen. Sie arbeitet seit etwa 25 Jahren als Projektpartnerin von Missio Aachen. In ihrem Land ist sie eine prominente Ordensfrau, da sie sich nicht scheut, sich öffentlich für die Rechte und Menschenwürde der armen und sozial ausgegrenzten Menschen einzusetzen. Mithilfe von Missio Aachen fördert sie u.a. Mädchen- und Frauenprojekte. Der interreligiöse Dialog ist ihr wichtig. Sie ist ein gutes Beispiel für ein Leben und Handeln aus dem christlichen Glauben heraus.

Das gefällt nicht allen. In diffamierender Weise wurde sie daher als Unterstützerin der Kommunisten auf den Philippinen beschuldigt, als Terroristin gebrandmarkt, auf eine inoffizielle Terrorliste gesetzt. Das ist auf den Philippinen gängige Praxis, um unliebsame Regierungskritikerinnen und –kritiker einzuschüchtern, mundtot zu machen und extralegal töten zu lassen. 

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