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Neuigkeiten

20.11.2020, 13:53 Uhr

Höchst besorgniserregende Menschenrechtslage in China

 

In der öffentlichen Anhörung des Menschenrechtsausschusses am Mittwoch (18.11.2020)  haben sich durchweg alle Sachverständigen höchst besorgt über die Menschenrechtslage in China geäußert. Der chinesischen Regierung warfen alle Missachtung und Verletzung grundlegender Menschenrechte vor. Seitdem Xi Jingping im Jahre 2013 die Regierung übernommen hat, wurde die gezielte und technologisch perfektionierte Überwachung sowie die Kontrolle der Zivilgesellschaft ausgebaut mit dem Ziel, die der Zivilgesellschaft in China gleich zu schalten. 
 
Damit einher geht die dramatische Verschlechterung der Situation in Hongkong, die von China ebenso kontrolliert und beeinflusst wird. Der Machtanspruch der KP Chinas wird zunehmend totalitärer, denn der Staat beansprucht eine immer stärkere Kontrolle über die Medien, das Internet, über Handeln und Denken und sogar über den Lebensstil der Menschen.
 
Im besonderen Fokus der Berichterstattung steht die willkürliche Verfolgung von Angehörigen der Uigurischen Minderheit in der Region Xingjiang. Dort hat auch VW ein Werk gebaut. Dass es in Xinjiang schwerste Menschenrechtsverstöße und Umerziehungslager und Zwangsarbeit gibt, ist  schon lange bekannt. VW will aber nichts von dem Unrecht in der Umgebung dort gewusst haben. Es wäre unerhört, wenn der Konzern – meine bevorzugte Automarke seit der Wende – unkritisch mit Beschäftigten aus Arbeitslagern umgeht. Ich empfehle dazu: 
 
https://www.merkur.de/wirtschaft/jan-boehmermann-vw-zdf-show-china-xingjiang-volkswagen-wolfsburg-bmw-herbert-diess-quandt-zr-90101897.html
 

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