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17.04.2021, 15:14 Uhr

Corona: Wir brauchen eindeutige Regelungen


Das Corona-Virus hat sich  verändert. Es ist mutiert. Vor allem aber ist es heute weitaus ansteckender als zu Beginn der Pandemie. Selbst bei immer mehr jüngeren Personen führt es zu schwereren Krankheitsverläufen. Deshalb müssen wir die dritte Welle brechen - und dies schnell, klar und entschlossen! Dabei geht es um den Schutz von uns allen. Es geht um die Gesundheit unserer gesamten Bevölkerung.

 

Gerade in den letzten Wochen wurde die Uneinheitlichkeit der Bundesländer viel diskutiert und kritisiert. Dem soll nun ab einer bestimmten Inzidenz entgegen gewirkt werden. Wichtig ist dabei vor allem, dass wir alle an einem Strang ziehen. In der AG Familie haben wir am Dienstag (13.4.2021) das geplante gemeinsame Vorgehen von Bund und Ländern ausdrücklich begrüßt. Besonderes Augenmerk haben wir dabei auf Schulen und Kitas gelegt. Wir sind der Überzeugung, dass deren  Schließung erst in Betracht kommt, wenn an sieben aufeinander folgenden Tagen der Schwellenwert von 200 in einem Landkreis überschritten wird und wenn es sich um eine flächendeckende Erhöhung handelt.

 

Im Weiteren halten wir die massiven Beschränkungen privater Zusammenkünfte mit nur einer weiteren Person außerhalb des eigenen Haushaltes für realitätsfern. Hier bedarf es einer familiengerechten Ausgestaltung. Nicht zuletzt sollten Ausgangsbeschränkungen angesichts der Sommerzeit erst um 22 Uhr beginnen.

 

Angesichts der stetig ansteigenden Zahlen und der immer bedrohlicheren Lage ist eine einheitliche Regelung wichtiger als der Streit um regionale oder gruppenbezogene Änderungen. Die Bürger brauchen eindeutige Regelungen. Darum werde ich dieser Gesetzesänderung zustimmen.

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