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07.05.2021, 13:44 Uhr

Zwei Milliarden für Kinder und Jugendliche

 

Angesichts der besonderen Belastungen von Kindern und Jugendlichen durch die Corona-Pandemie hat das Bundeskabinett am Mittwoch (5.5.2021) das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ beschlossen. Dafür wird für dieses und das kommende Jahr jeweils eine Milliarde Euro zur Verfügung gestellt. 
 
Kinder und Jugendliche kommen in der Pandemie oft zu kurz: Ob Schule, Sport, Musik, Klassenfahrten, Freizeitangebote – vieles konnte in den letzten Monaten nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. Das hinterlässt Spuren bei jungen Menschen und ihren Familien: Lernrückstände, Bildungslücken, aber auch soziale, psychische und gesundheitliche Folgen. Doch Kinder haben eine Chance auf eine erfolgreiche Zukunft verdient. 
 
Das Ziel des Aktionsprogramms lautet: Kinder und ihre Familien müssen nach der Pandemie wieder auf die Beine kommen. Die Corona-Krise darf für sie nicht zu einer dauerhaften Krise werden. Lernrückstände müssen aufgeholt, frühkindliche Bildung intensiver gefördert, Ferienfreizeiten und außerschulische Angebote ausgebaut und die Jungen in Alltag und Schule unterstützt werden.
 
Das Aktionsprogramm stelle eine Milliarde Euro für zusätzliche Förderangebote zur Verfügung, damit  verpasster Schulstoff aufgeholt werden kann. Weitere 150 Millionen Euro fließen in die wichtige frühkindliche Bildung. Bundesweit werden davon u.a. 1.000 zusätzliche Sprach-Kitas profitieren. 530 Millionen Euro gibt es für die Jugendarbeit im Sport, für Ausflüge, Ferienfreizeiten, außerschulische Angebote und Mehrgenerationenhäuser. 
 
Kinder aus bedürftigen Familien greifen wir gezielt mit einem Kinderfreizeitbonus von je 100 Euro für Freizeitangebote unter die Arme. Der Bund macht außerdem mit 330 Millionen Euro den Weg frei für mehr Mentoren bei der Lernförderung, zusätzliche Sozialarbeit und Freiwilligendienstleistende in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.
 
Auch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt erhält eine zusätzliche Förderung. Denn das freiwillige Engagement für Kinder und Jugendliche in Vereinen, Initiativen und anderen ehrenamtlichen Strukturen ist jetzt besonders wichtig. Als CDU/CSU haben wir uns in den Verhandlungen erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Vereine vor Ort mehr Geld bekommen.
 

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